Das ist pure Inkompetenz!

Der SPIEGEL weist in einem Artikel darauf hin: Kurz vor Kriegsbeginn erklärte Trumps Energieminister Chris Wright öffentlich, er sei nicht besorgt, dass ein Krieg mit dem Iran die Ölversorgung beeinträchtigen könnte. Experten hatten davor allerdings gewarnt, aber niemand in Washington hörte zu. Und jetzt spricht die Internationale Energieagentur von der größten Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarkts.

Die Fehleinschätzung ist kein Pech!

Das ist Inkompetenz!

Inkompetenz bezeichnet das Fehlen von Fähigkeiten, Wissen oder Befugnissen, um eine Aufgabe zu lösen oder eine Position auszufüllen. Sie äußert sich als Unvermögen, Entscheidungen zu treffen oder Qualitätsstandards zu erfüllen. Zudem kann sie psychologische Ursachen (z.B. Dunning-Kruger-Effekt) haben, bei dem eigene Unzulänglichkeiten nicht erkannt werden.

Der Dunning-Kruger-Effekt

Der Dunning-Kruger-Effekt ist eine kognitive Verzerrung, bei der Personen mit geringem Fachwissen ihre eigenen Fähigkeiten überschätzen. Aufgrund fehlender Kompetenz erkennen sie ihre eigenen Unzulänglichkeiten nicht und halten sich fälschlicherweise für überdurchschnittlich fähig. Dies führt oft zu einer paradoxen Selbstüberschätzung bei gleichzeitigem Unterschätzen kompetenterer Personen.

Deutschland

Und in Deutschland war es genauso vorhersehbar.
Und es hätte gar nicht passieren dürfen.

Das Völkerrecht ist kein ethisches Werkzeug für den Stuhlkreis. Es ist ein präzises Regelwerk, das genau solche Szenarien verhindern soll: Präventive Angriffskriege ohne UN-Mandat, ohne klares Kriegsziel, ohne Plan für den Tag danach. Die Bundesregierung hat diesen Rahmen nicht verteidigt. Sie hat ihn relativiert, als politische Gefolgschaft opportun schien.

Empörung

Was tun die Bürger nun damit? Die naheliegende Reaktion ist Empörung. Aber Empörung ist das Wirkungsvollste, was wir den Mächtigen schenken können, im schlechtesten Sinne. Sie verrauscht. Sie erschöpft. Und sie wird innerhalb von Tagen von der nächsten Empörung überlagert. “Flood the zone with shit” funktioniert genau deshalb so gut, weil Empörung sich selbst neutralisiert. Sie erzeugt Lärm ohne Gedächtnis.

Resignation

Resignation ist genauso wirkungslos, nur stiller. Resignation sagt implizit: Die Mächtigen haben bereits gewonnen. Sie institutionalisiert Ohnmacht. Beides, Empörung wie Resignation, lassen die Verantwortlichen folgenlos davonkommen.

Kühle Dokumentation

Was wirklich hilft, ist das Gegenteil von Empörung: Kühle, präzise, abrufbare Dokumentation. Wright sagte X. Experten warnten vor Y. Eingetreten ist Z. Die Bundesregierung kommentierte so. Keine Emotion, nur Kausalkette. Denn Dokumentation entfaltet ihre Wirkung nicht im Moment der Empörung, sondern dann, wenn die nächste Wahl kommt, wenn eine parlamentarische Anfrage gestellt wird, wenn ein Journalist Belege sucht, wenn Verantwortung eingefordert werden kann.

Demokratie braucht Gedächtnis

Demokratie lebt nicht von Gefühlen, sie lebt von Erinnerung. Wer Macht kontrollieren will, muss aufhören, sich zu empören, und anfangen, zu protokollieren. Nicht als Selbstzweck, sondern als strategisches Instrument. Die Mächtigen fürchten keine wütenden Kommentare. Sie fürchten das präzise Zitat von gestern, das morgen vorgelesen wird.

Demokratische Intelligenz

Genau das tun wir bei Demokratischer Intelligenz. Wir ziehen die Mächtigen zur Verantwortung. Nicht kurz vor einer Wahl. Sondern dauerhaft. Wir bauen das Gedächtnis der Aussagen auf, die der Demokratie potenziell schaden, und es liegt immer auf dem Tisch. Für jeden. Jederzeit abrufbar. Perspektivisch werden es Hunderttausende Aussagen sein. Und wenn wir sie brauchen, verweisen wir auf sie. Auch in acht Jahren. Auch bei “Rehaugen”. Das ist keine Schmutzkampagne.

Das ist der einzig richtige Umgang mit Macht!

Dein Bernd M. Schmid

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Gemeinsam stehen wir!
Getrennt fallen wir!

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