Von Banken und Kriegstüchtigkeit!

Was passiert, wenn Banken Kredite vergeben, und warum haben sie einen so schlechten Ruf als angebliche Kriegstreiber?

Um kriegstüchtig zu werden, wird Geld benötigt, wenn Geld benötigt wird, aber keines hat, wird eine Bank nach einem Kredit gefragt. Die Bank gibt einem dann Geld, obwohl sie eigentlich selbst gar keins hat, es ist wie ein Wunder.

Geldschöpfung erfolgt, vereinfacht gesagt, durch einen buchhalterischen Vorgang bei der Bank, in dem auf einem Konto das Geld auf einer Seite, und auf dem Konto der Bank auf der anderen Seite steht. Die „Mindestreserveanforderung“ für die Erteilung eines Kredites durch die Bank „aus der Luft“ beträgt EIN Prozent. Das bedeutet, dass für einen vergebenen Kredit von z. B. 100.000 € etwa 1.000 € als Reserve nachgewiesen werden müssen.

Ok, genau genommen, brauchen Banken 8% des Kreditbetrages an Eigenkapital, nach der Einführung der viel bejammerten Basel III Anforderungen. Aber dennoch: Banken schöpfen Geld zu 92% aus Luft, es wächst für Banken nicht auf Bäumen, sondern wird wie von Zauberhand aus dem Nichts erschaffen.

Das führt natürlich dazu, dass “böse” Menschen behaupten, dass die wahren Verbrecher keine Banken überfallen, sondern sie gründen. Und andere, dass Banken das Grundübel der modernen Zeit sind, weil sie immer verdienen, und sogar umso mehr, je größer die Krisen sind. Und die größten Krisen sind natürlich Kriege und Nachkriegszeiten.

Kommen wir daher zum 2. Weltkrieg

Natürlich war Hitler ein Dämon, der den Völkermord durch Einsatz von früher IT, den Datenverarbeitungssystemen von IBM, eine neue, bis dahin nicht erreichte Stufe verlieh. Und die deutsche Bevölkerung, und zum Beispiel ein Buchhalter in einer Schuhfabrik, der eigentlich nur Bilanzbuchhalter werden wollte, und seine Frau, die Tochter eines Dorfkneipiers und Bauern, die eigentlich nur Kindergärtnerin werden wollte, hatten weder die Einsicht, noch den Mut, gegen den Strom zu schwimmen.

So wie die allermeisten Menschen
damals – und heute auch wieder!

Der 2. Weltkrieg war eine logische Folge des 1. Weltkrieges, inzwischen weiß jeder, dass der Versailler Vertrag diesen Krieg fast wie bewusst provoziert erscheinen ließ. Und während der Nationalsozialismus in einem Land nach dem anderen rund um den Erdball Begeisterung der Massen auslöste, entfaltete sich gleichzeitig im Hintergrund ein perfides Geschäft.

In den 1920er Jahren liehen US-Banken (wie J.P. Morgan) Deutschland Geld im Rahmen des Dawes-Plans (1924) und Young-Plans (1929), um die Reparationen aus dem Versailler Vertrag zu finanzieren. Das half Deutschland, seine Wirtschaft zu stabilisieren, und einige dieser Mittel flossen indirekt in die Industrie, die später unter Hitler militarisiert wurde.

Einige US-Unternehmen und Banken tätigten Geschäfte mit Nazi-Deutschland in den 1930er Jahren, bevor der Krieg begann. Zum Beispiel war die Union Banking Corporation (verbunden mit Prescott Bush, Großvater von George W. Bush) involviert in Transaktionen mit Fritz Thyssen, einem frühen Hitler-Unterstützer.

Die Bank for International Settlements (BIS), an der US-Banken beteiligt waren, half bei der Finanzierung deutscher Aktivitäten, einschließlich der Kriegsvorbereitungen.

Deutschland brach unter Hitler den Versailler Vertrag und bewaffnete sich massiv ab 1935. US-Firmen wie General Motors (Opel), Ford und IBM lieferten Technologie, und Banken wie Chase und Morgan erleichterten internationale Transaktionen. Die BIS transferierte sogar tschechisches Gold an die Nazis nach der Annexion 1939. Aber die Schulden Deutschlands aus dem 1. Weltkrieg waren nach dem 2. Weltkrieg nicht weg.

Deutschland machte die letzte Zahlung für WWI-verbundene Anleihen (aus Dawes- und Young-Plan) am 3. Oktober 2010 – 62 Jahre nach Ende des Krieges. Manche behaupten sogar, dass der deutsche Staat die Spätfolgen dieser Kredite immer noch spürt. Aber dazu später mehr.

Aber Banken waren nur Opportunisten, Mitläufer!

Aber es waren nicht „die Banken“, welche den Krieg um „neuen Lebensraum“ begannen, und es waren nicht die Banken, welche 27 Millionen Sowjetbürger schwer abschätzbare Anzahl an Menschen in den KZs ermordeten. Die Banken waren Profiteure und Opportunisten, so wie heute die Hersteller von Rüstungsgütern, von denen wir wissen, dass sie gegen Zivilisten eingesetzt werden.

Alle waren ganz normale Menschen, in einem System, von dem sie so überzeugt waren, wie Mörder bei faschistischen oder kommunistischen Säuberungen und die Schlächter in Gaza. Sie folgten ganz einfach den Gesetzen eines damals als „Rechtsstaat“ geltenden Systems.

Kriege werden von Banken, auch außerhalb Deutschlands, und insbesondere in den USA, bewusst ausgelöst wurden, und Krieg sind in erster Linie ein Konjunktur- und Verschuldungs-Programm ist.

Und heute?

Wir sollten uns gründlich überlegen, in welcher Situation heute Deutschland und die EU sich befindet, und dann fragen, warum sich die Führung dieser Länder in Wirklichkeit so beharrlich weigern, einem Frieden in der Ukraine zuzustimmen, der auf dem Selbstbestimmungsrecht der Menschen im Osten des Landes basiert, und dabei wieder bereit sind, das Land, die Länder für Generationen zu verschulden.

Wir sollten uns auch fragen, wie lange Deutschland denn wohl an den möglicherweise entstehenden Schulden aus dem nächsten großen Krieg abzahlen wird.

Ach übrigens. Ich hatte mal versucht herauszubekommen, an welchen Banken das große Investmentunternehmen BlackRock, das ja auch viele nationale Regierungen berät, NICHT beteiligt ist. Im Wesentlichen waren es deutsche Sparkassen, kleine lokale Banken in der Schweiz und in den USA, sowie Genossenschaftsbanken.

Aber möglicherweise wird es diese nicht mehr lange geben, da EU-Regulierungen Anforderungen „zur Stärkung des Bankensektors“ einführen, welche das dezentralisierte Bankensystem in Deutschland, insbesondere die Sparkassen und Genossenschaftsbanken, bedroht.

Aber das ist ganz sicher
ein vollkommen anderes Thema …

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