
Osnabrück (dpo) – Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Landesparteitag der CDU Niedersachsen dem ausufernden Sozialstaat den Kampf angesagt. Um ihn einzudämmen, sollen die Deutschen in Zukunft so hart und viel arbeiten, dass sie noch rechtzeitig vor dem Renteneintritt das Zeitliche segnen.
“Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar”, so Merz in einer Rede beim Landesparteitag der Niedersachsen-CDU in Osnabrück. “Zumindest sagen mir das meine Freunde in der Wirtschaft. Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, sicherzustellen, dass Arbeitnehmer gar nicht erst in die Rente eintreten können, wo sie dem Steuerzahler nur noch auf der Tasche liegen.”
Eine kluge Kombination aus härterer Arbeit, mehr Überstunden, mehr Wochenstunden und weniger Urlaub könnte aus Sicht von Merz dazu führen, dass Arbeitnehmer pünktlich mit Erreichen des 67. Lebensjahres zusammenbrechen.
“Das ist doch der Idealzustand”, so Merz. “Da schlagen wir doch zwei Fliegen mit einer Klappe. Und da müssen uns doch auch die von der SPD zustimmen. Weil dann kann sich keiner mehr über zu niedrige Renten beschweren.”
Die Abschaffung von Arbeitnehmerrechten und anderen sozialstaatlichen Errungenschaften sei zudem ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Rechtspopulismus.
Merz: “Ich denke, wenn wir Arbeitslose, Niedriglöhner und Aufstocker nur hart genug schikanieren, dann können wir es leicht schaffen, die AfD zu halbieren.”
Quelle: Der Postillion
Ja, der vorangegangen Text ist Satire!
Merz sagte am 23. August 2025 auf dem CDU-Landesparteitag in Niedersachsen wörtlich: „Ich werde mich durch Worte wie Sozialabbau und Kahlschlag und was da alles kommt nicht irritieren lassen. Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar.“
Das ist aber nicht die Wahrheit!
Merz sollte zugeben, dass Deutschland viel zu viel Geld für den Krieg in der Ukraine investiert hat: Seit Februar 2022 mehr als 50 Milliarden Euro. Vor allem für Waffen. Das sind im Schnitt etwa 1,2 Milliarden pro Monat und damit etwas weniger als 15 Milliarden pro Jahr. Zudem unterstützen die führenden Politiker Deutschlands von Friedrich Merz bis Alice Weidel und alle Bundestagsparteien einschließlich der Linken das Fünf-Prozent-Ziel der NATO. Dieses verrückte Ziel besagt, man muss 5% des BIP von Deutschland, also jedes Jahr mehr als 200 Milliarden Euro, in Krieg und Rüstung investieren. Das ist fast die Hälfte des Bundeshaushaltes. Ich halte das für völlig falsch. Das ist der Grund, weshalb es zum Sozialabbau kommt.
Und natürlich wird die Sprengung der Nordspream-Pipeline im Jahr 2022 durch die USA nicht angesprochen, das ist ein Tabu. Obschon diese Sprengung zu sehr hohen Energiepreisen in Deutschland geführt hat.
Als 2019 gestritten wurde, ob man eine Grundrente einführen soll, um den ärmsten Rentnern Deutschlands wirklich aus der bittersten Altersarmut zu helfen und ihnen einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen, da war das Argument von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen, das sei nicht finanzierbar, das sei zu teuer. Die Summe, um die es dabei ging, lag bei maximal 5 Milliarden Euro pro Jahr.
Und jetzt sollen 200 Milliarden pro Jahr
für Rüstung und Krieg kein Problem sein?
________________________________
Fordere auch Du Deine RECHTE ein
und schließe Dich unserer Friedensmission an!

